Di seguito il testo di un interessante articolo apparso sul giornalino comunale di Nova Ponente. Tratta della proposta stazione di pompaggio che inizialmente progettata unicamente nel territorio di Laives vede ora interessare anche il territorio del confinante comune. I dubbi e le perplessitá espressi dai nostri “vicini” sono assolutamente condivisibili ed in linea con le critiche che noi VERDI di Laives abbiamo avuto giá modo di muovere al progetto.
Bei der Landesumweltagentur wurde ein Projekt zur Errichtung eines sogenannten Pumpspeicherwerkes eingereicht, um es dem Umweltverträglichkeits- prüfungsverfahren zu unterziehen. Neben anderen kleineren Projektvarianten sieht dieses Projekt in seiner maximalen Ausbaustufe die Errichtung zweier riesiger oberirdischer Speicherbecken mit einem Fassungsvermögen von 650.000 bzw. 950.000 m³ und einer unterirdischen Wasserkammer mit einem Volumen von 1.600.000 m³ vor.
Die gigantische, unterirdische Wasserkammer soll sich unterhalb des Fuchshofes tief in den Porphyrfelsen befinden.
Das benötigte Wasser wird der Etsch mittels eines langen Stollens (6 Meter Durchmesser) entnommen, um die Wasserkammer zu füllen.
Auf den „Noppn- Trotn“, oberhalb des Nopphofes und unterhalb des Prentner Hofes auf den Prentner Wänden sollen die beiden Speicherbecken errichtet und mit der Unterwasserkammer durch eine Druckleitung von 3 m Durchmesser verbunden werden.
Um sich das Ausmaß der Becken vorstellen zu können, sei bemerkt, dass die meisten Speicherbecken in Südtirol, die zur Kunstschneeerzeugung errichtet wurden, weniger als 100.000 m³ Fassungsvermögen aufweisen!! Demnach beanspruchen die besagten Becken eine sechs- bzw. zehnmal so große Fläche.
Pumpspeicherwerke werden heute als notwendige Infrastrukturen angesehen, um überschüssigen Strom aus alternativen Quellen (z.B. Windparks an der Nordsee) zwischenzuspeichern. Das Wasser wird zu diesem Zweck mit der überschüssigen Energie aus dem unterirdischen Speicher in die zwei Becken hochgepumpt. Bei Stromengpässen wird durch Ablassen des gespeicherten Wassers Strom erzeugt und in das Netz eingespeist.
Solche Speicherbecken dürfen jedoch nicht auf Kosten der unberührten Landschaft errichtet werden und sie dürfen keine negativen Auswirkungen auf die Umwelt mit sich bringen. Der Standort der oberirdisch geplanten Becken betrifft zum einen unberührten Föhrenwald (Prentnerviertel) und zum anderen eine aus der Sicht des Umweltschutzes äußerst wertvolle, über Jahrhunderte gewachsene Kulturlandschaft („Noppn-Trotn“). Dieses landschaftlich wertvolle und auch von vielen Wanderern wegen seiner Unberührtheit geschätzte Gebiet bietet Lebensräume für seltene Pflanzen und Tierarten und muss unbedingt erhalten bleiben!
Bei den besagten Becken handelt es sich keineswegs um reizvolle Bergseen, wie gerne von den Betreibern dargestellt, sondern um mit Plastikfolie (Beton oder Teer) ausgekleidete und mit einem hohen Maschendrahtzaun umgebene künstliche Behälter. Diese sind wegen der notwendigen Leerungen oft für längere Zeiträume ohne Wasser und damit für den Betrachter ein schockierender Anblick. Sie stellen eine regelrechte Zerstörung des einmaligen Landschaftsbildes dar. (Einem in seinem Ausmaß wesentlich kleineren und mit weniger Aufwand unterirdisch geplanten Pumpspeicherwerk wurde vor Kurzem von der Rittner Bevölkerung eine klare Absage erteilt.)
Zum derzeitigen Zeitpunkt können noch keine genauen Aussagen über die Belastungen (Lärm, Staub, Abgase, Lkw-Verkehr, Straßenausbau und – schäden usw.) während der Bauphase gemacht werden, die sich voraussichtlich über viele Jahre hinzieht. Es ist jedoch sicher, dass wegen der riesigen Mengen an anfallendem Aushub- und Ausbruchmaterial nicht nur die unmittelbar betroffenen Höfe, sondern auch die gesamte Ortschaft Deutschnofen von den Folgen dieses massiven Eingriffs betroffen sein werden. Nicht zu unterschätzen sind die Risiken der gespeicherten Wassermassen, die eventuell die benachbarten Orte Leifers und Kardaun bedrohen. Außerdem kann die von der Gemeinde Deutschnofen propagierte touristische Bezeichnung „Perle der Alpen“ mit diesem Wahnsinnsprojekt nicht vereinbart werden, denn diese steht nur unberührten Erholungsgebieten zu.
Der Anspruch auf derartig gewaltigen Raubbau an der Natur und auf skrupellosen Ausverkauf unserer Heimat sollte uns wohl allen zu denken geben.
Erwin Meraner, Albert Pfeifer
